Galerie im Höchhuus


Galerie im Höchhus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

Artischock Gruppenausstellung - die Jurierte 2018

Die alljährliche jurierte Ausstellung des Kunstvereins Artischock präsentiert sich mit leicht angepasstem Konzept in der Galerie Höchhuus Küsnacht: Die Jury, die sich erstmals ganz aus Vereins-externen Kunstexperten zusammensetzt, durfte jeweils nur ein Werk eines Künstlers wählen. Die Galeriebesucher finden daher ein noch vielfältigeres regionales Kunstschaffen vor.

Der Tradition entsprechend dient die Galerie Höchhuus in Küsnacht dem Kunstverein Artischock als beliebte Plattform. Da die jurierte Ausstellung weder Thema noch Umsetzungsart vorgibt, können die Künstlerinnen und Künstler das präsentieren, was sie gerade beschäftigt. 65 Artischock-Mitglieder haben diese Gelegenheit wahrgenommen und insgesamt 155 Werke eingereicht. Unter den ausgewählten 45 Kunstwerken von 45 Künstlerinnen und Künstlern findet sich ein entsprechend vielfältiges Schaffen – insbesondere was den Inhalt betrifft. Hinsichtlich Umsetzung und Machart dominieren in diesem Jahr Gemälde. Fotografien und Skulpturen sind etwas weniger häufig vertreten als in früheren Jahren.

Neues Konzept bei der Jury

Neu unter den Juroren sind Gerhard Catrina, Künstler und Architekt aus Stäfa, sowie Martin Kunz, Künstler, Philosoph und Dozent aus Zürich. Jurypräsidentin ist wiederum Annalies Walter, Geschäftsführerin von Visarte Zürich. Ebenfalls wieder unter den Juroren sind die Künstlerin Maria Eitle-Vozar und die Galeristin Ute Barth. „Traditionell waren bisher stets zwei Artischock-Mitglieder in der Jury vertreten. Und oft war die Jury in Frauenhand. Mit der neuen Zusammensetzung können wir eine noch grössere Meinungsvielfalt erzielen“, erklärt Artischock-Präsident Gabriele Saputelli. Während die Jury bislang drei Werke eines Künstlers wählen durfte, musste sie sich dieses Jahr auf ein Werk pro Künstler festlegen. Entsprechend herausfordernd war die Arbeit der Jury, die Mitte März ihre Auswahl traf. Dies mit Hilfe von Kriterien wie „Konzept und Inhalt“, „Technik und Machart“, „Originalität“ und „Präsentation“.
Den traditionellen Pokal, der stets Plakate und Einladungskarten „der Jurierten“ ziert, hat wiederum Daniel Severin gestaltet.

Verein Artischock
Den Verein für Kunstschaffende und Kunstinteressierte gibt es seit 29 Jahren. Er wird heute von rund 300 Mitgliedern getragen. Hauptziel von Artischock ist es, das regionale künstlerische Schaffen zu fördern.

Eckdaten der Ausstellungen Höchhuus-Team in der Galerie Höchhuus in Küsnacht

  • Vernissage: Mittwoch, 13. Juni 2018, 18 bis 20 Uhr
  • Öffnungszeiten Ausstellung: 13. Juni bis 9. Juli 2018, Donnerstag und Freitag 17 bis 19 Uhr,
    Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr
  • Finissage: Sonntag, 8. Juli 2018, 11 bis 17 Uhr
  • Adresse: Galerie im Höchhuus Küsnacht, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

Weitere Informationen
- www.artischock-verein.chdsart.ch
- Galerie im Höchhuus Küsnacht: www.kulturelle-vereinigung-kuesnacht.ch > Galerie im Höchhuus Küsnacht

Brigitta Signer: "my blue sky one",
Fotografie

Corina Stäubli: "ArtiSchock III", Origami aus Papier, Acryl

 

 
Gabriella Prokai: "IN MITTEN UND NOCH MEHR", mehrschichtig bearbeitete Leinwand (Spachtelmasse, Acryl), Motive und Farbflächen mit Öl  

 

 

Mehr zum Programm

Galerie im Höchhuus Küsnacht

 Galerie Höchhuus KüsnachtDie Galerie im Höchhuus bietet Kunstschaffenden aus der Region die Möglichkeit, in ihren historischen Räumen auszustellen. Ein ehrenamtlich wirkendes Team organisiert jährlich 4 – 6 Ausstellungen zeitgenössischer Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Das Programm wird auf Grund von Werkproben der interessierten Künstlerinnen und Künstler zusammengestellt.

Das Höchhuus war ursprünglich ein Doppelwohnturm. Seine ältesten Teile datieren aus dem Jahr 1267. Nach 1515 erhielt es seine heutige Gestalt mit dem Aufbau des Riegelwerkes, dem Walmdach und dem seeseitigen Anbau. Ende der sechziger Jahre sollte es der Verkehrsplanung zum Opfer fallen. Zur Rettung des historischen Gebäudes formierte sich eine Stiftung, welche mit Hilfe von Bund, Kanton, Gemeinde und privaten Spendern das Haus renovierte und unter Schutz stellen liess. Die Gemeinde Küsnacht mietet das Höchhuus und stellt es für kulturelle Zwecke zur Verfügung.