Galerie im Höchhuus


Galerie im Höchhus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

Robert KÄlin: Impressionen 2.0
Foto - Bild

Die Küsnachter Galerie im Höchhuus zeigt Werke des Fotografen Robert Kälin. Berg- und Seenlandschaften sind seine bevorzugten Bildthemen, den atmosphärischen Stimmungen gilt sein besonderes Interesse.

Malerische Seenlandschaft
Die Initialzündung war sein Arbeitsweg: Dieser führt Robert Kälin täglich über den Seedamm zwischen Rapperswil und Pfäffikon, von wo aus sich der Blick auf die malerische Seenlandschaft mit den Inseln Lützel- und Ufenau, Schilfbeständen und mit den Alpen im Hintergrund öffnet. Je nach Wetterlage, Tages- und Jahreszeit variieren die Stimmungen, keine ist gleich wie die andere, jede besonders. Begeistert von dieser landschaftlichen Pracht fing Robert Kälin an, die Ansichten fotografisch festzuhalten.

Monet und Turner inspirieren
Blickt Robert Kälin zurück in die Kunstgeschichte, findet er berühmte Seelenverwandte. Künstler wie Monet oder Turner sind für ihn eine Art «Augenöffner»: Turner durch seine Art und Weise, aus Licht, Wasser, Bergen und Wolken atmosphärisch dichte Landschaften zu komponieren, Monet, indem er die gleichen Motive in unzähligen unterschiedlichen Lichtverhältnissen malte. Auf den Spuren des impressionistischen Meisters spürte Robert Kälin mit seiner Kamera einen Seerosenteich auf und entdeckte im Panoptikum seines eigenen Gartens Motive für überraschende Ansichten.
Zahlreiche Landschaftsbilder Robert Kälins zeigen den Pfäffikersee nahe seiner Wohnortes Wetzikon. Der Künstler streicht oft durch diesen unverbauten Naturraum, für dessen Erhaltung er sich auch politisch stark macht. Auch während seiner Bergtouren trägt der Bergsportler Kälin stets eine Kamera mit sich. So porträtierte er beispielsweise das Vrenelisgärtli, fotografierte den Gipfel von verschiedenen Seiten, im Sommer und im Winter, bei Sonnen- und Nebelwetter.

Romantik digital
Robert Kälin bearbeitet seine Fotografien digital und verändert die flüchtigen Momentaufnahmen immer wieder in verblüffender Weise. Seine Absicht ist es, die Essenz des Augenblicks herauszukristallisieren. Was andere Künstler sich nicht trauen, tut Kälin voller Überzeugung: Er romantisiert seine Landschaftsbilder, angetrieben durch eine tiefe Sehnsucht nach der unverdorbenen Landschaft. Seine Bildausschnitte blenden vieles bewusst aus, Menschen oder Bauwerke sind nur selten zu sehen. Kälins Bildwelt ist eine leidenschaftliche Hommage an die Vielgestaltigkeit der Natur und an ihre Fähigkeit, ihre Betrachter Glücksmomente empfinden zu lassen

Eckdaten der Ausstellung

Vernissage: Freitag, 25. Oktober 2019, 18.30 – 21.00 Uhr
Öffnungszeiten
Freitag 1.11./8.11.: 17-19 Uhr
Samstag 26.10./2.11./9.11.: 14-17 Uhr
Sonntag 27.10./3.11./10.11.: 14-17 Uhr

Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 16 – 17 Uhr
Adresse
Galerie im Höchhuus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

Weitere Informationen
Robert Kälin, Künstler:
kaelin.robi@bluewin.ch / 079 943 95 25
www.rkaelin.jimdo.com / www.instagram.com/robert.kaelin68
Medienkontakt
Rebecca Gericke, Team Galerie im Höchhuus:
r.gericke@sunrise.ch / 076 432 00 88

 

  • Robert Kälin, Winter bei Freudwil
    Fotografie, 2017.
                                           

    Robert Kälin,
    Brücke im Morgennebel bei Seegräben
    Fotografie, 2017

                                           

 

 

 

Mehr zum Programm

Galerie im Höchhuus Küsnacht

 Galerie Höchhuus KüsnachtDie Galerie im Höchhuus bietet Kunstschaffenden aus der Region die Möglichkeit, in ihren historischen Räumen auszustellen. Ein ehrenamtlich wirkendes Team organisiert jährlich 4 – 6 Ausstellungen zeitgenössischer Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Das Programm wird auf Grund von Werkproben der interessierten Künstlerinnen und Künstler zusammengestellt.

Das Höchhuus war ursprünglich ein Doppelwohnturm. Seine ältesten Teile datieren aus dem Jahr 1267. Nach 1515 erhielt es seine heutige Gestalt mit dem Aufbau des Riegelwerkes, dem Walmdach und dem seeseitigen Anbau. Ende der sechziger Jahre sollte es der Verkehrsplanung zum Opfer fallen. Zur Rettung des historischen Gebäudes formierte sich eine Stiftung, welche mit Hilfe von Bund, Kanton, Gemeinde und privaten Spendern das Haus renovierte und unter Schutz stellen liess. Die Gemeinde Küsnacht mietet das Höchhuus und stellt es für kulturelle Zwecke zur Verfügung.